OCT — Optische Kohärenztomographie
Das genaueste Bildgebungsverfahren der Augenheilkunde — Erkennung von Glaukom, Makuladegeneration und diabetischen Netzhautveränderungen auf Zellebene.

Die OCT (Optische Kohärenztomographie) ist ein präzises Untersuchungsverfahren zur Früherkennung und kontrolle von Grünem Star (Glaukom), Makuladegeneration und der diabetischen Netzhauterkrankung (Retinopathie) — drei der häufigsten Ursachen für dauerhaften Sehverlust in Österreich.
Diese Erkrankungen nehmen stetig zu, bleiben jedoch oft lange unbemerkt, da sie in frühen Stadien keine Beschwerden verursachen. Mit der OCT können Veränderungen erkannt werden, bevor Symptome auftreten — so lässt sich das Risiko eines Sehverlusts deutlich senken.
Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und hat keinerlei Nebenwirkungen. Sie können direkt im Anschluss wieder Ihrem Alltag nachgehen — auch Auto fahren.
Wann empfehlen wir eine OCT-Untersuchung?
- Erhöhter AugeninnendruckÜber 21 mmHg — bis zu 13-fach erhöhtes Risiko für ein Glaukom.
- Bestehendes Glaukom(Halb-)jährliche Verlaufskontrollen zur Therapie-Anpassung.
- Diabetes mellitusTyp 2 ab Diagnose, Typ 1 ab dem 11. Lebensjahr — mindestens 1× jährlich.
- Makuladegeneration (AMD)Trockene Form: 1–2× jährlich. Feuchte Form: regelmäßige Verlaufskontrollen.
- Vor Augenoperationenz. B. Grauer Star oder Laser — um verdeckte Erkrankungen vor dem Eingriff auszuschließen.
- Hohe KurzsichtigkeitStark erhöhte Augenlänge — 10-fach erhöhtes Glaukomrisiko.
- Weitere IndikationenPlötzliche Sehstörungen, Einäugigkeit, Z. n. Netzhautablösung, Herpes Zoster am Auge, Uveitis.



